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Die Jagd auf Gravitationswellen gehört zu den spannendsten
Unternehmungen der aktuellen Gravitationsphysik. Weltweit arbeiten
hunderte von Wissenschaftlern mit modernster Technik daran,
Gravitationswellen erstmals direkt nachzuweisen - um anschließend
Gravitationswellen-Astronomie betreiben zu können. Sie verwenden
dazu zwei Arten von Detektoren.
Eine Variante sind die Resonanzdetektoren.
Sie basieren darauf, dass eine Gravitationswelle einen schwingungsfähigen
Körper, etwa einen meterlangen Metallzylinder, in Schwingungen
versetzt, die sich unter günstigen Umständen nachweisen
lassen sollten. Entsprechende Detektoren befinden sich in
Italien, den USA und in Australien im Einsatz.
Für vielversprechender halten die meisten Forscher die interferometrischen Detektoren. Ihr Kernstück sind
frei aufgehängte Testmassen, deren Abstände voneinander
durch eine Gravitationswelle rhythmisch vergrößert und
verringert würden. Die Abstände dieser Massen werden mit Hilfe von
Laserlicht mit höchster Genauigkeit vermessen. Ein solcher Detektor
ist beispielsweise
GEO 600 nahe Hannover, im
folgenden Foto von oben gesehen:

[Bild © Harald Lück Univ. Hannover/AEI]
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Die Testmassen befinden sich in dem Messcontainer im Vordergrund
und am Ende der jeweils 600 Meter langen Arme, die nach hinten
und nach rechts laufen. Vakuumröhren sorgen dafür,
dass das Laserlicht möglichst störungsfrei von Testmasse zu
Testmasse gelangen kann. Die größten interferometrischen
Detektoren, mit Armlängen von jeweils 4 Kilometern,
bilden das LIGO-Observatorium in den USA.
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