 [Bild: Hubble Heritage Team (AURA/STScI/NASA)]
Eine faszinierende Eigenschaft der Einstein-Gleichungen ist, dass sie sich
auf das Weltall als Ganzes anwenden lassen. Auf Grundlage der allgemeinen
Relativitätstheorie haben Physiker und Astronomen die sogenannten
Urknallmodelle entwickelt, die beschreiben, wie sich das Universum,
aus einer extrem heißen und dichten Frühphase bis zu seiner
heutigen Gestalt entwickelt hat.
Eine charakteristische Eigenschaft dieser Modelle ist, dass das
Universum sich mit der Zeit verändern muß. Ein ewig-gleiches
Universum in einem stabilen Zustand langfristiger Unveränderlichkeit
lassen die Einstein-Gleichungen nicht zu. Ein Weltall, das sich
gemäß der Urknall-Modelle entwickelt, kann entweder im
Zusammenstürzen begriffen sein oder aber sich in einem Zustand
stetiger Expansion befinden. Unser eigenes Universum ist dabei, sich
auszudehnen - mit charakteristischen Konsequenzen für die
astronomischen Beobachtungen.
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