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Schon relativ bald nachdem Beginn der
Radioastronomie
erhielten die Astronomen erste Einblicke in die Vielfalt der
aktiven Galaxienkerne. Ein Beispiel
zeigt die folgende Abbildung:

[Bild: NRAO/AUI/NSF]
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Dieses Falschfarbenbild
von Beobachtungen im
Radiobereich zeigt
eine Radiogalaxie (den winzigen Punkt in der Mitte),
die nach links und nach rechts höchst energetische Teilchenstrahlen
aussendet. Die Strahlen werden durch Zusammenstöße mit dem
intergalaktischen Gas abgebremst und regen
riesige Gebiete davon zum Leuchten an
(die großen Blasen links und rechts).
Doch woher beziehen diese und ähnliche aktive Galaxien ihre
gewaltige Energie? Recht bald wurde klar, dass nur eine
Energiequelle infrage kommt: Der Prozess, bei dem Materieteilchen,
der Gravitation folgend, auf eine Masse zu fallen, dabei an Energie
gewinnen und das Materiegemisch durch gegenseitige Kollisionen aufheizen;
einer der effizientesten Prozesse überhaupt, um Energie freizusetzen.
Als zentrale Masse wiederum kamen nur Objekte mit Massen und Ausmaßen
infrage, bei denen es sich um wahre kosmische Massemonster handeln
musste: sogenannte supermassive Schwarze Löcher, die in
sich die Massen von Millionen von Sonnen vereinigen.
Nach heutiger Vorstellung der Astronomen sind supermassive
Schwarze Löcher in Galaxienkerne eher die Regel als die Ausnahme.
Nicht nur in aktiven Galaxien, sondern ganz generell: Auch unsere eigene
Galaxie, die Milchstraße enthält ein Schwarzes Loch
(siehe das
Vertiefungsthema Im Herzen der Milchstraße).
Weiter geht's mit: Fazit
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