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Newtonsche Gravitationstheorie

In der vor-Einsteinschen Mechanik, die auf den englischen Physiker und Mathematiker Isaac Newton (1643-1727) zurückgeht, ist die Gravitation eine Kraft, mit der sich Massen gegenseitig anziehen. Wie bei anderen Kräften führt diese Kraftwirkung zu einer Beschleunigung der betreffenden Körper.

In seiner einfachsten Form beschreibt das Newtonsche Gravitationsgesetz die Schwerkraft, die zwischen zwei Massekugeln wirkt. Die Stärke der Kraft, mit der die erste auf die zweite Massekugel wirkt ist gleich der Masse der ersten Kugel mal der Masse der zweiten Kugel mal der Newtonschen Gravitationskonstanten, geteilt durch das Quadrat des Abstandes zwischen den beiden Kugelmittelpunkten. Wie sich aus diesem Gesetz kompliziertere Gravitationswirkungen ableiten lassen, beschreibt ein Abschnitt des Vertiefungsthemas Die Gravitation der Gravitation.

Die Unterschiede zwischen der Newtonschen Gravitation und Einsteins Gravitationstheorie, der Allgemeinen Relativitätstheorie, lassen sich im Rahmen der so genannten post-Newtonschen Näherungen systematisch beschreiben.


Varianten

  • Newtonsches Gravitationsgesetz