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Olbers' Paradoxon

In einem zeitlich unveränderlichen, unendlich ausgedehnten Universum, das gleichmäßig mit Sternen angefüllt ist, müsste der "Nachthimmel" auf der Erde so hell erscheinen wie die Oberfläche der Sonne. Der Grund: Je weiter entfernt ein Stern von uns ist, umso schwächer das Licht, das uns von ihm erreicht. Andererseits aber: Je größer die Entfernung, umso mehr Sterne, die in dieser Entfernung von uns stehen. Beide Effekte gleichen sich exakt aus.

In den auf Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie basierenden kosmologischen Modellen, den Urknallmodellen mit einem zeitlich veränderlichen Universum, das vor endlich langer Zeit aus einer heißen Anfangsphase hervorgegangen ist, tritt dieses Paradoxon nicht auf.